Alpenverein EibiswaldAlpenverein Eibiswald
FÜR KINDER BERGLAGER 1989 - 2004
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Kinderlager

Kinderlager
KINDERLAGER der OG Eibiswald

Die Neunkirchnerhütte liegt auf 1525 m Seehöhe im Eselsbachtal. Wir verbrachten bzw. verbringen
immer wieder schöne und lustige Wochen in und um „unsere“ Hütte.

In den nächsten Jahren kehrten wir immer wieder gern dorthin zurück.
Die umliegenden Gipfel (Hochstubofen, Rettelkirchspitze, Schoberspitze, Talkenschrein ...) wurden
von uns des Öfteren besucht. Ein Höhepunkt der ersten Jahre war sicherlich die Tour auf den Greim
im Jahre 1987. Diese Tour war die einzige, bei der die Gruppe eine Nacht in Zelten am Funkelboden
verbrachte.

Kinderlager
Peter, Richard und Hannes freuen sich auf die Nacht im Zelt

Neben dem Wandern gehören natürlich das Klettern, die Knotenkunde und Spiele, Spiele Spiele zum
täglichen Brot auf so einer Hüttenwoche.

Neue Hütte – Neues Glück

In den Jahren 1989 und 1990 suchten wir uns eine neue Hütte für die Lagerwoche. Wir wurden auf der
Planneralm fündig. Da sich auch dort das Gelände sehr gut für das Wandern mit Kindern eignet,
wurden auch diese beiden Wochen zu einem unbeschreiblichen Erlebnis.

Und außerdem hatten wir auch dort einen Bach neben der Hütte. Denn ohne Bach wäre eine Lagerwoche nur halb so lustig..
Kinderlager
Schiffbauingenieure Michael und Bernd bei der Arbeit

1991 bis 1993 – Wir sind wieder „daheim“

Nach den beiden Jahren auf der Planner kehrten wir gerne wieder „nach Hause“ zurück. Die Neunkirchnerhütte ist für viele von uns inzwischen schon fast zu einem Wohnzimmer geworden. Im Jahr 1993 feierten wir unseren ersten runden Geburtstag – 10. Kinderlager. Aus diesem Grund veranstalteten wir in dieser Woche eine große Neunkirchnerrallye. Und als Erinnerungsstück gestaltete jedes Kind ein T-Shirt.
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Die Gruppe nimmt Aufstellung vor dem Stadttor in Oberwölz.

1994 – 1998 Zweifacher Abstecher auf die Rottenmannerhütte

Kinderlager
Nach dem 10. Kinderlager wollte die Lagerführung wieder einmal eine neue Hütte ausprobieren. Diesmal ging es nach Rottenmann auf die dortige Hütte – erstmalig eine bewirtschaftete Hütte. Obwohl Umgebung und Hütte sehr schön waren, kehrten wir in den folgenden Jahren doch wieder auf „unsere“ Neunkirchnerhütte zurück. Nur im Jahre 1998 mussten wir wieder ausweichen, da eine andere Gruppe die Hütte in den Wölzer Tauern besetzt hatte. So fuhren wir abermals nach Rottenmann.
Kinderlager

Wie schon erwähnt, ist ein Bach neben dem Quartier und den Bergen sicherlich das Wichtigste
auf einer Lagerwoche. Nicht immer zur Freude der Grundbesitzer bauen die Kinder riesige
Staudämme und überfluten damit die ganze Umgebung der Hütte.

Ein weiteres Highlight auf jedem Lager sind die obligatorischen Abschlussabende. Die Kinder gestalten den Großteil dieser Abende selbst. Sie bringen kurze Theaterstücke oder Lieder zum Besten. Manchmal entdeckt man unter den Kindern auch wirkliche „Schauspieltalente“.

Kinderlager
Martin Cigler alias Thomas Gottschalk
Kinderlager
„Die zwei lustigen Drei“
(Karli Brauchart und Martin Reich)

1999 – 2003 Eine neueKindergeneration übernimmt das Kommando, 20.Kinderlager

In diesen Jahren kam es zu einem wirklichen Generationswechsel unter den teilnehmenden Kindern.
Neben einer starken Gruppe aus Arnfels folgte auch eine Reihe von Kindern aus Eibiswald
dem Ruf des Kinderlagers.

1999 musste die Gruppe noch einmal auf die Planneralm ausweichen. Wieder bewohnte die Gruppe
eine Woche die Christl-Dornbusch-Hütte der Familie Pilz aus Graz. Wegen des schlechten Wetters
konnte die Gruppe nicht viele Touren durchführen und so kam das gemeinsame Spiel vor allem
in dieser Woche nicht zu kurz.

Auch im nächsten Jahr auf der Neunkirchnerhütte blieb uns das regnerische und kalte Wetter treu.
So mussten wir bei unseren kurzen Ausflügen schon fast nach schneefreien Flecken zum Rasten suchen.

Dafür wurde die Gruppe in den folgenden zwei Jahren wieder mit schönem und warmem Wetter beglückt. Und so kam sogar die Badehose zum Einsatz. Mutige stürzten sich in die wahrlich erfrischenden Fluten des Funkelsees.

Kinderlager
Kinderlager
2003 stießen vier Kinder zu uns, die wahrlich nicht Eibiswald und Umgebung zu ihrer engeren Heimat zählen können. Zwei Grazer (Fabian und Jakob) und zwei Kinder aus Wien (Konstantin und Aris) verstärken und bereichern seit diesem Jahr unsere Gruppe. In diesem Jahr feierten wir das nächste Jubiläum – 20. Kinderlager. Als Höhepunkt gestalteten die Kinder zwei große Plakate. Abschlussfoto mit den Plakaten vor der Hütte.

2004 Wieder auf der Planneralm (ÖAV-Hütte)

Vom Wetter her betrachtet war diese Woche ganz und gar nicht gut. Wir konnten eigentlich nur "spazieren gehen" mit den Kindern. Am Mittwoch schafften wir eine Runde um den Plannerkessel. Es war bewölkt, aber wenigstens regnete es nicht. Sonst war es sehr kalt und windig, manchmal schneite es sogar. Die Woche verging trotzdem sehr schnell. Dafür sorgten schon unsere Betreuer mit ihrem Hüttenprogramm. Die Plannerhütte ist eine bewirtschaftete Hütte. Wir wurden sehr gut versorgt und waren auch gut untergebracht.
Nur die Duschen in der Hütte waren den Kindern schon zu luxuriös.
„Das war ja schon fast ein Hotel!“ An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller teilnehmenden Kinder (was ich schließlich ja auch einmal war) und im Namen aller Betreuer bei meinen Eltern (Vinzenz und Theresia Pressnitz) bedanken. Ich denke, mit ihrem Engagement und ihrem Einsatz für die Kinder und Jugendlichen haben sie allen Teilnehmern wunderschöne Stunden, Tage und Wochen in der Natur und in der Gruppe ermöglicht. Ich hatte und habe nie das Gefühl, dass es für meine Eltern ein Opfern der eigenen Freizeit ist. Sie machen das gerne und mit vollem Einsatz.
Als Begleiter möchte ich mich bedanken, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, an solchen Wochen teilnehmen zu können.

Aber man darf an dieser Stelle auch die anderen freiwilligen Helfer und Unterstützer des Kinderlagers nicht vergessen. Ohne sie wäre dieses Lager nicht durchführbar.

DANKE FÜR EUREN EINSATZ

ASTNER Horst und Jürgen, BRAUCHART Erich, FIALA Marietta, KRAMPL Helga, LEITINGER Sigrid, PRESSNITZ Angelika, Christine, Georg, Richard und Stefan, REITBICHLER Elisabeth, RINDLER Alfred und Maria, STELZL Ulli